29. August 2012

Wie viele Chancen darf ein Mensch verpassen?



Momentan läuft alles mehr oder weniger auf Hochtouren. Meine Lust auf Australien ist manchmal riesig, manchmal aber auch winzig klein, wenn ich bedenke, was ich alles zurücklassen muss und wie wenig ich überhaupt mitnehmen kann. Mich kann nicht einmal jemand besuchen, ohne einen Haufen Geld zu bezahlen. Schade eigentlich. Mein supersuperbequemes Bett gegen eine dünne, lapprige Isomatte einzutauschen, scheint jetzt nicht wirklich vielversprechend zu sein. Aber vermutlich gewöhnt man sich auch daran. Letztenendes kann es einfach nur gut werden und diese Erfahrung wird mir niemals jemand wegnehmen können. Das Internet, Skype und mein schönes Reisetagebuch mit Bildern meiner Liebsten werden schon über die 4 Monate hinweghelfen. 

Dieses Jahr ist wohl mein Reisejahr. Andauernd bin ich unterwegs und muss meine Zeit wirklich gut einteilen. Zuerst fünf Wochen in England, dann eine Woche in Berlin und dann vier Monate Australien. Vielleicht ist es so am besten. Vielleicht muss man einfach mal für einige Zeit alles hinter sich lassen und etwas anderes sehen. Etwas Neues erleben. Etwas Anderes. Schließlich ist Reisen für mich weniger eine Qual als ein großer Spaß. Ich kann mir nichts besseres vorstellen. 

Sobald ich dann meinen Rucksack vollständig gepackt habe und in einer Woche am Flughafen steh, gibt es wieder Neues von mir zu hören. Vielleicht aus Frankfurt, vielleicht aus Seoul, vielleicht aber auch erst aus Brisbane. Mal sehen, was soweit passiert. Bis dahin, gute Nacht. 


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